68: fotolia / HJ Schneider
54: Oklahoma Historical Society, Research Division, photo 15805
82: Blaiszik, B. et al., Advanced Functional Materials 20, S. 3547–3554, 2010; Abdruck mit frdl. Gen. von Wiley-VCH
Endlich gelang es Forschern, eine mehr als 100 Jahre alte Frage der Strömungsdynamik zu beantworten: Wann gewinnen in Rohrströmungen Turbulenzen die Oberhand?
In der antiken Stadt Oinoanda war die Lehre des Philosophen Epikur allen präsent –
dank einer monumentalen Inschrift. Altertumsforschern gewährt sie Einblicke in die
Weltanschauung des 2. Jahrhunderts n. Chr.
Die klassische Absorptionsspektroskopie mit Röntgenstrahlung versagt, wenn schwerere Elemente
im Inneren einer Probe leichte Atomsorten wie Kohlenstoff abschirmen. Finnische
Wissenschaftler entwickelten
deshalb eine Spektroskopie mit inelastischer Röntgenstreuung.
Im Sommer 2010 wurde der weltweit erste therapeutische
Krebsimpfstoff in den USA zugelassen. Der Vakzine gegen Prostatakarzinome könnten bald andere folgen.
Wie lässt sich der wachsende
Fleischhunger der Weltbevölkerung
befriedigen, ohne den
Planeten zu Grunde zu richten?
Für einige Forscher lautet die
Antwort: Muskelgewebe züchten – in der Petrischale!
Die dunklen Himmelsobjekte sorgen bei Astrophysikern für helle Begeisterung:
Schwarze Löcher von knapp einer Million Sonnenmassen liefern Informationen
über die Entstehung ihrer massereicheren Geschwister sowie ganzer Galaxien.
Schon als Teenager rebellierte Leonard Susskind gegen herkömmliche Ansichten.
Heute ist er davon überzeugt, dass unsere Erkenntnisfähigkeit
die Wirklichkeit niemals ganz zu erfassen vermag.
Um sich den Weißen anzupassen und ihre wirtschaftliche Lage
zu verbessern, erwarben Indianer der Cherokee-Nation
afrikanische
Sklaven: ein wenig beachtetes Kapitel der nordamerikanischen
Geschichte.
Der Historiker Gilles Harvard, Mitarbeiter der französischen
Forschungseinrichtung MA SCIPO (Mondes Américains. Sociétés,
Circulations, Pouvoirs) erzählt von den Eigenheiten nordamerikanischer
Indianer und ihrer wechselvollen Geschichte.
Biokraftstoffe sind umstritten. Am schwersten wiegt der Einwand, dass sie
Anbauflächen beanspruchen, die dann nicht mehr für die Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stehen. Fortschritte in der Landwirtschaft
wie in der Kraftstoffherstellung sollen diese Konkurrenz entschärfen.
Verholzte Pflanzenreste sind zu schade für die Verbrennungsanlage – man könnte Biokraftstoffe aus ihnen herstellen. Doch ihre Zuckerverbindungen
aufzuschließen, bereitet Chemikern noch gewaltige Probleme.
Ein aus Biomasse fabrizierter Treibstoff muss konzentrierte Energie
enthalten und billig sein. Sonst kann er mit herkömmlichem
Benzin nicht konkurrieren.
Wenn Werkstoffe versagen, müssen sie kostspielig ausgetauscht werden.
Wäre es da nicht besser, sie könnten sich wie biologische Systeme selbst
reparieren?
Bei Kunststoffen ist das tatsächlich möglich und im Labor schon
mit den verschiedensten Methoden gelungen.
"Tödliches Geflecht" von Axel Brennicke; "Je mehr Löcher, desto weniger Käse" von Holger Dambeck; "Mein wundervolles Genom" von Lone Frank; "Wege des Zufalls" von Gero Vogl
Kann Denksport wirklich die Intelligenz steigern? Nur, wenn er bestimmte Aspekte des Arbeitsgedächtnisses fördert, erklärt die Züricher Psychologin Claudia von Bastian.